Schlangenarten
Die verschiedenen Schlangenarten gehören zu einer Unterklassifizierung der Schuppenkriechtiere, deren Körper länger geworden und deren Gliedmaßen sich im Laufe der Zeit zurückgebildet haben. Die circa 3000 bekannten Arten sind fast überall auf der Welt in allen Lebensräumen beheimatet.
Verschiedene Schlangenarten
Eine grobe Einteilung der Schlangen erfolgt in Würge- und Giftschlangen. Die weitere Klassifizierung sieht wie folgt aus. Zum einen sind die Riesenschlangen, zu denen die Pythons gehören und die durch Würgen ihres schweren muskeldurchzogenen Körpers auch gazellengroße Tiere erlegt, zu nennen. Die Königspython beißt sich am Beutetier fest und umschlingt es bis es daran erstickt ist. Danach schlingt sie ihr Opfer im Ganzen herunter.
Zum anderen bilden die Nattern, zu denen die in Europa größte und meist in Ritzen lebende, offene, lichte Plätze und niedere Büsche liebende Äsculapnatter, die leider vom Aussterben bedroht ist, zählt. Als Nächstes sind die Giftnattern, die mit den menschenscheuen, aber sehr giftigen, in den Bäumen lebenden und wendig agierenden Mambas und den sehr angriffslustigen Kobras, die am, als typische Drohhaltung, aufgerichteten Halsschild leicht zu erkennen sind, zwei beeindruckende Vertreter aufzuweisen hat. Bei einem Biss dieser Schlangen muss unbedingt Veterinär aufgesucht werden. Obwohl die Bisse dieser Schlangenarten nicht unbedingt tödlich für den Menschen ausgehen müssen, können allergische Reaktionen dennoch auftreten.
Giftiger Biss der Klapperschlange
Dem folgend stellen die Vipern eine Familie dar, deren Schlangenarten, vor allem die Klapperschlangen, die durch aneinander schlagende Schuppen des Schwanzes von sich hören lassen. Bei drohender Gefahr ist die sofortige Reaktion der Schlange ein Angriff mit Biss, wobei sie sehr viel Gift in den Körper des Opfers injiziert, weshalb es so verheerende Folgen für den menschlichen Körper haben kann. Die Schlangenarten der Ottern, deren bekanntester Vertreter die Kreuzotter, mit ihrer X-oder V-Zeichnung auf dem Kopf ist, sind relativ scheu, daher werden diese Giftschlangen eher flüchten. In Deutschland sind vorrangig die Typen der Vipern und der Nattern ansässig.